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Infografik: Interessieren Sie sich für die Herkunft Ihrer Lebensmittel?

Elementar ist Experte auf dem Gebiet, mit Hilfe der einzigartigen Isotopensignatur eines Lebensmittels dessen wahre Herkunft zu ermitteln. Aus unserer Zusammenarbeit mit Spezialisten aus Industrie und Forschung wissen wir, dass der Bedarf nach Informationen über die Herkunft von Lebens- und Nahrungsmitteln in Fachkreisen hoch ist. Wir wollten in Erfahrung bringen, ob ein solches Interesse auch in der breiten Öffentlichkeit besteht. Deshalb stellten wir die Frage: „Interessieren Sie sich für die Herkunft Ihrer Lebensmittel?“

Unsere Umfrage mit mehr als 800 Teilnehmern, durchgeführt von Elementar UK in Großbritannien, hat ergeben, dass sowohl die Herkunft von Lebensmitteln als auch die Angaben auf dem Etikett für Verbraucher sehr wichtig sind. Überwältigende 84 % der Konsumenten prüfen immer, meistens oder manchmal (‘all’, ‘most’ or ‘some’ of the time), woher ein Lebensmittel kommt, während zwei Drittel (68 %) der Befragten angaben, dass die Herkunft eines Produktes entweder sehr oder ziemlich wichtig (‘very’ or ‘quite’ important) für ihre Kaufentscheidung ist.

Die Ergebnisse der Umfrage haben wir für Sie in der Infografik unten zusammengefasst. Die Abbildung zeigt, wie wichtig es für Konsumenten ist, den wahren Ursprung eines Lebensmittels zu kennen und welcher Wert auf eine korrekte Etikettierung gelegt wird. Außerdem erfahren Sie, wie Elementar die Stabilisotopenanalyse zur Herkunftsanalytik nutzt und somit bei einer Vielzahl von Lebensmitteln, darunter z.B. Obst, Gemüse, Fleisch und Wein, ermitteln kann, aus welcher Region ein Produkt wirklich stammt.

Infografik zum Thema Lebensmittelherkunft und Lebensmittelanalytik

Weinflaschen im Regal

Lebensmittelfälschungen bekämpfen

Mit immer komplexer werdenden Lieferketten von Lebensmitteln wird es auch zunehmend komplizierter, deren Herkunft zu verifizieren. Die kürzlich aufgedeckten Fälle von Lebensmittelbetrug, wie z.B. spiegel.de berichtet, zeigen das Ausmaß der kriminellen Aktivitäten im Lebensmittelsektor: ca. 10.000 Tonnen und über 26 Millionen Liter Lebensmittel wurden während der Operation „OPSON VI“, einer Kooperation von Europol und Interpol, beschlagnahmt. Die Operation wurde zeitgleich in 61 Ländern durchgeführt und konnte zahlreiche Fälschungen im Lebensmittel- und Getränkebereich entlarven.

Es wurden zahlreiche Delikte aufgedeckt, darunter z.B. die Produktion und Distribution von gefälschtem Wein in Italien. In diesem Fall wurde das minderwertige Produkt unter dem Namen eines berühmten und geschützten Rotweins (Geschützte geografische Angabe, g.g.A.) vertrieben. In Dänemark haben Untersuchungen von nativen Olivenölen zu dem Ergebnis geführt, dass die Öle in einigen Fällen gestreckt wurden.

Diese alarmierenden Neuigkeiten erklären, warum sich Konsumenten immer mehr um die Herkunft und Qualität ihrer Lebensmittel sorgen. Wir bei Elementar bieten mehr als nur eine Lösung, um die Qualität von Lebensmitteln zu überwachen: Mit Hilfe der N/Proteinanalyse wird der Proteingehalt einer Probe bestimmt. Dieser Wert gibt Aufschluss über die Qualität und daher auch den Preis zahlreicher Produkte. Unsere „exceed“ Geräte sind sowohl Technologie- als auch Marktführer in diesem Bereich.

Als weiteres relevantes Analysenverfahren gibt es die Stabilisotopenanalyse. Dies ist die geeignete Technik, um die wahre Herkunft eines Lebensmittels oder Getränkes zu ermitteln und damit dessen Authentizität zu verifizieren. Indem die einzigartige Isotopensignatur eines Lebensmittels analysiert wird, können Fälschungen von geschützten Produkten und Produkten aus dem Premiumsegment erkannt und Etikettenschwindel aufgedeckt werden. Die Stabilisopenanalyse mit unseren isoprime visION und isoprime precisION Stabilisotopenanalysatoren kann daher eine wichtige Rolle dabei spielen, dass Konsumenten das Vertrauen in ihre Lebensmittel wiedergewinnen und dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet wird.

 

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Erdbeeren

„Deutsche Erdbeeren“ – ist wirklich drin, was drauf steht?

Analyse stabiler Isotope liefert Gewissheit über die Herkunft von Lebensmitteln

Frühling ist Erdbeerzeit – viele freuen sich, wenn die Erdbeersaison im Mai beginnt. Besonders beliebt sind Erdbeeren aus Deutschland, auch wenn diese im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz etwas teurer sind. Aber kann man dem Label „Deutsche Erdbeeren“ guten Gewissens trauen? Die Sendung „Marktcheck“ des SWR hat auf deutschen Wochenmärkten den Test gemacht – mit erschreckendem Ergebnis.

Wie kann man die Herkunft von Lebensmitteln eigentlich verifizieren? Lebensmittelchemiker Andreas Roßmann hat die Erdbeeren im Auftrag von Marktcheck auf die Zusammensetzung ihrer stabilen Isotope untersucht – mit Analysensystemen von Elementar und Isoprime. Da die Isotopenverhältnisse in Pflanzen in Abhängigkeit verschiedener Parameter (Klima, geographische Lage, Düngung) variieren, entstehen regional charakteristische Isotopenmuster. Durch den Vergleich der Proben mit Referenzwerten aus der Datenbank können die Lebensmittelproben dann einer bestimmten Region zugeordnet werden.

Die Ergebnisse der Herkunftsanalytik und wie Sie Erdbeeren aus Deutschland von anderen unterscheiden, erfahren Sie in dem Artikel „Wie Händler bei der Herkunft tricksen“ auf www.swr.de.

Empfehlung: Video „“Deutsche“ Erdbeeren aus Spanien & Co.“ auf www.swr.de